Florida in Alarmbereitschaft wegen einer Krankheit, die Seesterne bedroht

  • Forscher aus Florida entdecken Seestern-Auszehrungskrankheit im Atlantik.
  • In dieser Region ist der Neunarmige Seestern am stärksten betroffen.
  • Der mit dem Pazifik in Verbindung gebrachte Erreger scheint bei den Neuerkrankungen nicht vorhanden zu sein.
  • Das Gleichgewicht des Meeresökosystems hängt zum Teil von der Anwesenheit dieser Seesterne ab.

Seesterne im Ozean

Seesterne, ikonische Bewohner des Meeresbodens, sind an Floridas Atlantikküste einer neuen Bedrohung ausgesetzt. nach der Entdeckung einer Krankheit, die bereits seit Jahren im Pazifik verheerende Schäden anrichtet. Experten warnen vor der ernsten Besorgnis, die die geografische Ausbreitung dieser Krankheit mit sich bringt., bekannt als Starfish Wasting Disease, in einer Umgebung, in der sie bisher nicht registriert wurde.

Ein Team von Wissenschaftlern des Institute of Food and Agricultural Sciences der University of Florida hat das Auftreten der Krankheit in der Region bestätigt, nachdem betroffene Exemplare im John D. MacArthur Beach State Park in der Nähe von Palm Beach beobachtet wurden. Was zunächst nur im Pazifik auftrat, gefährdet seit über einem Jahrzehnt ganze Seesternpopulationen und verändert das Gleichgewicht der Meeresgemeinschaften. Nun gibt es zwei Gründe für die Besorgnis: Die Krankheit hat nicht nur den Kontinent überquert, sondern betrifft erstmals auch den Neunarmigen Seestern (Luidia senegalensis), eine Schlüsselart in den Küstenökosystemen Floridas.

Die Diagnose basiert auf Beobachtungen aus dem Sommer 2024., als mehrere Exemplare zeigten amputierte Gliedmaßen, offene Wunden und Anzeichen der Verwesung auf dem Meeresboden, charakteristische Symptome der Krankheit. Dies ist der erste dokumentierte Fall sowohl in Florida als auch bei dieser spezifischen Art., was eine erhebliche Änderung bei der Überwachung von Ausbrüchen mit sich bringt.

Die Ursachen der Ausbreitung werden noch untersucht., obwohl Experten auf Umweltfaktoren verweisen wie steigende Wassertemperaturen, Ebbe und Flut sowie das Eintreffen von Abflusswasser nach starken Regenfällen. Auffällig ist, dass im Gegensatz zu anderen an der Westküste der Vereinigten Staaten und Kanadas beschriebenen Fällen genetische Analysen in Florida das Densovirus, den Hauptverdächtigen für die Ausbrüche im Pazifik, nicht nachgewiesen haben. Dies lässt vermuten, dass Die kürzlich entdeckte Krankheit könnte einen noch unbekannten Ursprung haben.

Die Rolle des neunarmigen Seesterns im Ökosystem ist besonders relevant: Er ist für die Entfernung von Sedimenten vom Meeresboden verantwortlich und spielt eine entscheidende Rolle bei der Regulierung der wirbellosen Tiere in seinem Lebensraum. Ein Rückgang seiner Population kann Nahrungsketten und wichtige ökologische Prozesse stören.

Angesichts dieser Situation fordern Forscher eine verstärkte Überwachung in Florida und anderen Orten entlang der Atlantikküste mit ähnlichen Bedingungen. Das Auftreten der Krankheit außerhalb ihres angestammten Verbreitungsgebiets unterstreicht die Verletzlichkeit der Meeresökosysteme und die Notwendigkeit weiterer Untersuchungen. um zu verstehen, wie und warum die Ozeanlücke entstanden ist und welche Maßnahmen zum Schutz dieser wichtigen Arten ergriffen werden können.

Die wissenschaftliche Gemeinschaft betont den ökologischen Wert der Seesterne, die wahre Wächter der Gesundheit des Meeresbodens sind.Die Entwicklung dieses Ausbruchs und seine möglichen Folgen werden in den kommenden Monaten aufmerksam beobachtet, im Bewusstsein, dass Die Zukunft zahlreicher Arten und das Gleichgewicht der Umwelt könnten von den Reaktionen auf diesen Naturnotstand abhängen..

Seesterne
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